Rechtliche Absicherung für kreative Arbeit

Musik, Texte, Fotos, Grafiken oder Videos – Sie denken dabei nicht gleich an Rechtsprobleme? Müssen Sie auch nicht – dafür gibt es spezialisierte Rechtsanwälte wie mich. Und das ist gut so. Denn einfach ignorieren sollten Sie „die Rechte“ auch nicht.

Bei Grafiken, Fotos, Filmen, Musik, Texten, Webdesigns oder anderen kreativen, künstlerischen Werken geht es immer auch um Urheberrechte und  damit sehr schnell ums Geld. Deshalb sollten Sie die juristische Seite unter Kontrolle haben.

  • Wenn Sie mit Ihrer kreativen Arbeit Geld verdienen, dann leben Sie genau genommen von Urheber- und Verwertungsrechten. Diese Rechte sollten deshalb klar und in Ihrem Sinne geregelt  sein.
  • Wer Ihre Rechte verletzt, vergreift sich an Ihrem Kapital und an Ihrer Leistung. Dagegen sollten Sie sich wehren.
  • Wenn Sie von anderen geschaffene Texte, Bilder, Filme, Musik, Comics etc. nutzen, sind solide Verträge wichtig – zum Beispiel, wenn sie Bilder oder Texte auf der Website oder in Ihrer Werbung verwenden. Ganz besonders gilt das, wenn Ihre Plattform Texte, Filme, Fotos etc. für Dritte bereitstellt oder an sie verkauft. Ohne gute vertragliche Regelungen sind Sie leicht angreifbar.

 

Ihr Ansprechpartner und Dienstleister in Sachen Urheberrecht:

Ich berate und unterstütze Sie in allen Fragen rund um Urheberrechte, ausschließliche oder einfache Nutzungsrechte bzw. Verwertungsrechte.

  • Sie sind Künstler oder gestalten selbst Werke? Von mir erhalten Sie „wasserdichte“ Lizenzvereinbarungen für Ihre AGB und Verträge – damit Ihre Interessen gewahrt werden und Sie die Rechte an Ihren Werken nicht einfach preisgeben.
  • Ihr Kunde nutzt Material von Ihnen mehrfach oder erneut – ohne Zusatzhonorar und ohne Vertragsgrundlage? Ich veranlasse, dass Sie eine angemessene Vergütung erhalten.
  • Auf Ihrer Plattform können Nutzer Fotos, Texte, Musik etc. hochladen, veröffentlichen und teilen? Dann müssen Sie eine angemessene Regelung der Nutzungsrechte einbinden. Ich erstelle für Sie eine rechtssichere Formulierung.
  • Sie wollen Ihren Unternehmensauftritt oder eine Werbekampagne neu gestalten? Ein Alptraum, wenn dann eine Abmahnung kommt. Ich passe auf, dass Sie Slogans, Fotos, Logos und Texte problemlos nutzen können.
  • Jemand hat Ihre Bilder, Texte oder Musik „geklaut“? Ich sorge dafür, dass die Rechteverletzung aufhört und dass Sie angemessenen Schadenersatz erhalten.
  • Sie haben eine urheberrechtliche Abmahnung erhalten? Ich schütze Sie vor haltlosen Ansprüchen und begrenze den Schaden für Sie.
  • Als Agentur, Verlag, Stockfoto-Plattform oder Musikplattform leben Sie davon, von Anderen geschaffene Bilder, Fotos, Texte oder Musik an Dritte zu lizenzieren. Deshalb müssen Sie rechtlich nach zwei Seiten hin unangreifbar sein. Ich schaffe sichere Vertragsverhältnisse für Sie.
  • Sie wollen Ihr Werk unter eine freie Lizenz (Creative Commons, Open Source, Open Content, GNU-Lizenz) stellen oder selbst Werke unter freier Lizenz nutzen? Ich helfe Ihnen, Fußangeln zu vermeiden – damit die Lizenz auch wirklich frei ist.

 

Beispiele: Urheberrechts-Ärger im Alltag

Manche Urheberrechtsrisiken haben sich herumgesprochen: der Download von Filmen bei Filesharing-Börsen etwa oder die  intensive Quellennutzung beim Schreiben einer Doktorarbeit ohne entsprechenden Verweis.

Urheberrecht hat in der Praxis jedoch eine viel größere Bandbreite. Einige Beispiele:

  • Amazon-Angebote auf der eigenen Website als Urheberrechtsproblem? Manchmal schon: Ein Website-Betreiber hatte das Amazon-Angebot als Frame eingebunden und holte sich so  ungewollt ein „geklautes“ Produktfoto auf die Seite. Der Inhaber der Bildrechte hielt sich nicht an die große Handelsplattform, sondern an den kleinen Affiliate-Partner. Der konnte die Schadenersatzforderung erst vor dem Oberlandesgericht abwehren (OLG Köln, 14.09.2012 – 6 U 73/12).
  • Klassischer Fall: Ein Fotograf soll den Geschäftsführer für die Image-Broschüre fotografieren. Als das Foto später auch auf der Website erscheint, kommt Post vom Rechtsanwalt. Ein Fotografenvertrag mit klarem Nutzungsumfang ist wichtig.
  • Bilder mit Creative-Commons-Lizenz – das sind Fotos, die nichts kosten und keine Abmahnung verursachen? Nicht ganz: Wer die vorgeschriebenen Angaben zu Weitergabe-Bedingungen einfach weglässt, wird möglicherweise doch zur Kasse gebeten (LG Berlin, 8.10.2010 – 16 O 458/10).
  • Klar,  fremde Fotos veröffentlichen, das geht nicht. Aber ein Foto von sich selbst mit einem fremden Foto in der Hand? Auch nicht: Ein Schlagersänger ließ sich mit einem Foto seiner Kinder in der Hand für eine Frauenzeitschrift ablichten. Der Fotograf des Kinderporträts verklagte ihn jedoch, mit Erfolg. (KG Berlin, 15.06.2010 – 5 U 35/08).
  • Fotografen, Texter oder Komponisten erreichen relativ leicht Urheberrechtsschutz für ihre Werke. Webdesigner haben es schwerer. Für das Layout einer Website gewähren die Richter nur zögernd Schutz, selbst wenn jede Menge Kreativität und gestalterische Arbeit darin stecken. Verkauft ein Konkurrent das „geklaute“ Layout einfach an seine eigenen Kunden, ist eine Urheberrechtsklage oft schwierig.
  • Für Webdesigner vielleicht ein Hohn – aber juristische Sprachwerke wie etwa Allgemeine Geschäftsbedingungen können geschützt sein. Eine Projektplattform der Solarbranche wurde verurteilt, weil sie sich ihre AGB bei der Konkurrenz „besorgt“ hatte. Beide verfolgten ein innovatives Geschäftsmodell, die dafür entwickelten Geschäftsbedingungen waren für das Gericht schützenswert, eben weil sie neuartig waren. (AG Charlottenburg, 224 C 442/12). Auch das AG Köln wertete eine AGB-Übernahme als Urheberrechtsverstoß (AG Köln, 08.08.2013 – AZ: 137 C 568/12).